Newsletter 03/2017: Revolution bei den Bing Maps


Isochronen in Bing Maps (© Microsoft)
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Die Schnittstelle (API) der Bing Maps von Microsoft wird wesentlich erweitert. Geomarketingfunktionen und ein erweitertes Routing sollen neue Einsatzmöglichkeiten bieten und sind zum Teil bereits heute schon für jeden Nutzer verfügbar.

"Die Erweiterungen der Bing Maps API werden der Verbreitung des Geomarketings einen intensiven Schub bereiten, denn Anwender haben dann mit wenigen Klicks Zugriff auf ein breites Spektrum von Geoanalysen", sagte DDS-Mitarbeiter Michael Bork im Interview mit der Business Geomatics. Seit vielen Jahren ist DDS Distributor für die interaktiven Microsoft Bing Maps für Lösungsanbieter und Softwareprogrammierer in Deutschland. "Die anstehenden Neuerungen gleichen einer kleinen Revolution", bestätigt auch DDS-Geschäftsführer Ernest McCutcheon. "Es freut uns sehr, dass das stark nachgefragte Produkt Bing Maps immer besser wird."

Bisher sind die neuen Features nur für Bing-Maps-Entwickler im Rahmen eines Beta-Tests nutzbar und noch nicht für den produktiven Einsatz gedacht, sollen aber bis Ende des Jahres für alle Anwender zur Verfügung stehen. Im Wesentlichen handelt es sich um fünf neue Projekte, die nach fünf berühmten Orten benannt sind:

So bietet "Abu Dhabi" eine Routingfunktion mit einem Algorithmus, der die optimale Streckenwahl von Fahrzeugen, die mehrere Zielpunkte haben, errechnet. Bing Maps wird damit auch komplexere Tourenplanungen möglich machen, wie sie in der Logistikbranche vorkommen. Die Besonderheit dabei: Das Routing erfolgt nicht allein auf Basis der Entfernungen, sondern ermittelt im Rahmen des Traveling-Salesman-Problems auch die ideale Reihenfolge unter Berücksichtigung der erwarteten Verkehrslage (Predictive Traffic). Auch "Nanjing" bietet neue Routingmöglichkeiten, indem es Isochronen, also Orte, die von einem Punkt in bestimmter Zeit erreichbar sind, errechnet und hierbei ebenfalls die voraussichtliche Verkehrslage in die Kalkulation einbeziehen kann.

"Wollongong" macht die Bewertung von Standorten anhand der Erreichbarkeit von Points of Interest möglich, die der Kunde auch selbst bestimmen und hinzufügen kann. "DDS bietet dafür jede Menge kombinierbare Daten'", erklärt Ernest McCutcheon.

Mit "Hurghada" ermöglicht Bing Maps das Tracking mobiler Fahrzeuge und Personen auf der Karte. Wenn eine definierte Grenze überquert wird, kann eine Benachrichtigung erfolgen. "Dieses integrierte Geofencing bietet zum Beispiel Verkehrsbetrieben die Möglichkeit, ihre Fahrgäste via Smartphone zu benachrichtigen, wenn sich Bus oder Bahn einer Haltestelle nähern", sagt Ernest McCutcheon. Das fünfte Projekt "Johannesburg" ist speziell auf das LKW-Routing ausgerichtet. Bei der Fahrstreckenberechnung werden hier Restriktionen für Fahrzeuge mit mehr Gewicht oder einer entsprechenden Größe berücksichtigt.

Microsoft führt die neuen Projekte als Cognitive Services und macht so diese Entwicklungen in ihrer Frühphase bereits bekannt. "Anwender können sich freuen, wenn bis Ende des Jahres von Abu Dhabi bis Johannesburg alles umgesetzt ist", sagt Ernest McCutcheon mit Blick in die nahe Zukunft der Bing Maps.

Weitere Infos: www.ddsgeo.de/bing-maps

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