Newsletter 01/2016: Senozon Mobilitätsmodell
An vorderster Forschungsfront

Die Karte zeigt, wie viele Personen im Umkreis um den Standort eine Aktivität ausüben und den Standort zu Fuß erreichen können.

Nach zwei Jahren intensiver Entwicklungsarbeit unter Beteiligung von DDS ist nun ein Pilotprojekt zu agentenbasierten Verkehrsmodellen erfolgreich beendet und zur Marktreife geführt worden. Ab Ende März 2016 ist bei DDS das Senozon-Mobilitätsmodell Deutschland erhältlich.

"Wir bei DDS verstehen uns als einen Pionier in der Geobranche und sind deshalb sehr daran interessiert, immer wieder neue Lösungen im Geodatenbereich zu entwickeln, voranzutreiben und auf den Markt zu bringen", sagt DDS-Mitarbeiter Teddy Gruner. Das habe dazu geführt, dass DDS gemeinsam mit den Partnerunternehmen Senozon, microm und th-inc bereits seit zwei Jahren ein Projekt zur Erstellung eines agentenbasierten Verkehrsmodells begleitet.

"Dabei wird auf der Basis von Angaben zur Infrastruktur und zur Soziodemographie der im betrachteten Gebiet wohnenden Menschen eine künstliche Bevölkerung erzeugt", erklärt Teddy Gruner. "Diese besteht aus Repräsentanten, den sogenannten Agenten, denen nicht nur bestimmte Eigenschaften, sondern auch bestimmte Wege, die sie zurücklegen, zugeordnet werden." Zu den Datengrundlagen für das Modell gehören neben Informationen zur Infrastruktur wie Schulen und Haltestellen des ÖPNV auch Ergebnisse aus Marktmediastudien. Alle Informationen zu den Agenten werden auf das Wegenetz im betrachteten Gebiet projiziert, sodass im Ergebnis sehr genau modellierte Angaben zum Passantenaufkommen zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten vorliegen. Neben der Unterscheidung, ob es sich um Fußgänger, Autofahrer oder Nutzer des ÖPNV handelt, werden neben zahlreichen soziodemographischen Informationen unter anderem auch die microm Geo Milieus und die microm geo b4p mitgeliefert. "Bis zu 200 Variablen sind möglich – von der Kaufkraft über Alter und Geschlecht bis zu Produktaffinitäten", so Teddy Gruner.

Das Modell wurde zunächst in einem Pilotprojekt für den Großraum Nürnberg entwickelt. Ab Ende März wird das Senozon-Mobilitätsmodell Deutschland flächendeckend vorliegen.

Weitere Informationen zuSenozon-Verkehrsmodell erhalten Sie bei Teddy Gruner (Tel. +49 721 9651-407, E-Mail: teddy.gruner@ddsgeo.de).

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