Newsletter 01/2016: DDS Mobilitätsatlas
DDS-Mobilitätsatlas zählt Verkehrsbewegungen

Die Karte zeigt für ganz Deutschland, wo überdurchschnittlich oder unterdurch­schnittlich viele Menschen unterwegs sind – aufgeteilt in elf Klassen und farbig markiert von rot bis dunkelgrün
Mobility Data: © Motionlogic GmbH
Map: © OpenStreetMap contributors

Der neue DDS-Mobilitätsatlas ist ein Produkt, das gemeinsam mit dem Berliner Unternehmen Motionlogic entwickelt wurde. Er liefert deutschlandweit wertvolle Angaben zu Verkehrsbewegungen in den 2x2 Kilometer großen Rasterzellen des DDS DATA GRID und basiert auf anonymen Mobilfunkdaten der Deutschen Telekom.

Das neueste Produkt im Datenangebot von DDS ist ein echtes Highlight, denn mit dem DDS-Mobilitätsatlas sind Mobilitätsdaten auf dem Markt, die nicht auf Verkehrszählungen, sondern auf Mobilfunkdaten basieren. "Motionlogic, mit denen wir dieses Produkt entwickelt haben, ist es gelungen einen wahren Schatz zu heben", sagt DDS-Geschäftsführer Ernest McCutcheon. "Das Tochterunternehmen der Telekom nutzt anonyme Signalisierungsdaten aus dem Mobilfunknetz, die für das Netzmanagement erhoben werden, und generiert einen weiteren Nutzen: Aus der Anzahl der aktiven Smartphones in einer Funkzelle zu einer bestimmten Zeit lassen sich äußerst genaue Angaben zu Verkehrsströmen hochrechnen."

Wie das funktioniert, erklärt Norbert Weber, Business Development Manager bei Motionlogic: "Wenn ein Mobiltelefon aktiv ist, sendet es an den nächsten Sendemast ein Signal. So wissen wir, wie viele aktive Handnutzer der Telekom sich in einer Funkzelle befinden. Anhand der regionalen Marktanteile der Netzanbieter und mithilfe von Vergleichszahlen rechnen wir das auf die Gesamtbevölkerung hoch und können so zum Beispiel sagen, wie viele Passanten und Fahrzeuge insgesamt gestern zwischen 15 und 16.30 Uhr in den Straßen einer bestimmten Funkzelle unterwegs waren."

Diese Daten liegen dem DDS-Mobilitätsatlas zugrunde. Er zeigt auf der Ebene der 2x2 Kilometer großen Zellen des DDS DATA GRID in elf Klassen aufgeteilt, ob in einem Gebiet überdurchschnittlich oder unterdurchschnittlich viele Menschen unterwegs sind – beginnend bei +45 Prozent bis -45 Prozent Abweichung vom mittleren Passantenaufkommen. "Mit dem DDS DATA GRID ist ein einheitlicher und allgemeingültiger Raumbezug gegeben", erläutert Ernest McCutcheon die Vorzüge des neuen Mobilitätsatlas. "Dadurch sind die Daten jederzeit mit anderen Daten, vor allem aus dem soziodemographischen Bereich, verknüpfbar, was das Anwendungsfeld sehr groß macht: von Stadt- und Verkehrsplanung über Standortuntersuchungen und Potenzialanalysen bis zur Planung und Durchführung von Werbekampagnen."

Weitere Informationen erhalten Sie hier:
www.ddsgeo.de/produkte/mobilitaetsatlas.html

Lesen Sie auch das Kurzinterview mit Norbert Weber von Motionlogic in diesem Newsletter und den Artikel in der Zoom!, unserem Magazin für moderne Geodatenanwendungen, das Sie hier kostenlos abonnieren können: www.ddsgeo.de/zoom.

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